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Zentrum für Form und Wandlung

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OIP - organismisch-integrative formative Psychologie

Herkunft

Organismisch bedeutet, dass diese Psychologie in der Biologie des Menschen verankert ist welche sie als Basis der menschlichen Entwicklung versteht. Das heisst: Es handelt sich um ein Konzept, welches den traditionellen Dualismus von Körper und Geist bzw. Seele hinter sich lässt, da dieser keine Entsprechung in der somatisch-emotionalen Realität des Menschen hat. Der Dialog zwischen den einzelnen Hirnbereichen und zwischen Gehirn und Körper ist ein lebendiges, organismisches Gespräch, das den Wachstumsprozess des Menschen bestimmt. Dieser Dialog ist mit Hilfe muskular-kortikalem Einsatz des Kortex beeinflussbar. Integrativ bedeutet, dass die Konzepte, die das formative Prinzip vertreten, konzeptuell wie methodisch den Kern bilden. 
Formativ heisst diese Psychologie, weil der Prozess der Formbildung und Umgestaltung - Morphogenese und Metamorphose - im Zentrum steht. Nicht die kausalen Zusammenhänge, mit denen wir Gefahr laufen, ein nachträgliches Interpretationsschema zu bieten, sondern die Frage, woraufhin und wie ein Mensch sich formt, bilden den Angelpunkt des Verständnisses menschlicher Dynamik. Daraus entwickeln wir ein wachstumsorientiertes Therapie­verständnis, zur Heilung von Störungen, vor allem jedoch zur Förderung persönlichen Wachstums.

Die organismisch-integrative formative Psychologie bezieht sich im Wesentlichen auf zwei Pioniere in der Geschichteder Psychotherapie: Auf Alfred Adler, den Begründer der Individualpsychologie (in-dividuum = das Unteilbare) und vor allem auf Stanley Keleman. Er hat das formative Prinzip biologisch verankert und konzeptuell wie methodisch eingelöst, und damit eine neue psychologische Schule begründet.

Die bedeutendsten Qualitäten dieses Konzepts sind

Wir werden nicht mehr vom Leben gelebt, sondern können uns von einer Lebensphase zur nächsten Gestalt geben.